Dienstverhinderung

Wenn Sie während des Zivildienstes aus wichtigen, nicht krankheitsbedingten Gründen nicht in der Lage sind, Ihren Dienst zu leisten, müssen Sie die maßgeblichen Gründe unverzüglich Ihrem Vorgesetzten mitteilen (oder der dafür zuständigen Person). Der Grund der Verhinderung muss dabei glaubhaft gemacht werden.

Als Entschuldigungsgründe gelten nur solche Ereignisse, die für Sie unvorhersehbar und unabwendbar waren und die Dienstabwesenheit unvermeidbar gemacht haben. In Frage kommen beispielsweise Naturereignisse (wie Schneeverwehungen, Lawinenabgänge, Hochwasser), Verkehrsunfälle, in die Sie verwickelt wurden oder dringend notwendige Hilfeleistungen bei Unfällen oder Notfällen.

Wenn Sie die Dienstverhinderung nicht melden, also unentschuldigt dem Dienst fern sind, begehen Sie eine Dienstpflichtverletzung. Dafür werden Sie bei der Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt (Verwaltungsstrafe!). Weiters riskieren Sie, dass die unentschuldigte Dienstabwesenheit nicht in Ihre Zivildienstzeit eingerechnet wird. Das bedeutet, dass Sie für diese Tage keine finanziellen Ansprüche haben und bereits erhaltene Vergütungen zurückzahlen müssen. Nicht eingerechnete Tage werden außerdem in der Zivildienstbescheinigung angegeben.