Zivildiener des Jahres

Zivildiener des Jahres 2020 gesucht

Sie kennen einen Zivildiener, der sich besonders engagiert und großartige Arbeit leistet? Der Zivilcourage hat und beispielgebend für andere ist? Oder einen Zivildiener, der zum besseren Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft beiträgt? Erzählen Sie uns bitte, was ihn so besonders macht. Wir würden uns freuen, wenn Sie ihn zum Zivildiener des Jahres nominieren.

Sie können Zivildiener nominieren, die den Zivildienst in den Jahren 2019 oder 2020 geleistet haben oder den Dienst gerade leisten. Der Zivildienst kann, muss aber nicht abgeleistet sein. Für die Nominierung steht Ihnen das Nominierungsformular zur Verfügung.

Einsendeschluss: 31. Dezember des Jahres

Nominierungen können von Vorgesetzten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen und von allen eingesendet werden, die herausragende Leistungen des Zivildieners aufzeigen oder sich für diese bedanken möchten. Aus Datenschutzgründen ist auch die Zustimmung des Zivildieners notwendig. Selbstnominierungen können jedoch nicht gewertet werden.

Eine Jury aus Persönlichkeiten, die mit dem Zivildienst eng verbunden sind, wird aus allen Einsendungen die Preisträger auswählen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Alle nominierten Zivildiener erhalten eine Urkunde zugesendet. Die Auszeichnung der Preisträger wird in Wien stattfinden. Weitere Informationen zur Preisverleihung werden ehestmöglich auf dieser Internetseite bekannt gegeben.

Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zivildienstserviceagentur gerne zur Verfügung unter Tel. +43 1 585 47 09-63 5858 oder E-Mail info@zivildienst.gv.at.

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Zivildiener des Jahres 2019 ausgezeichnet

Zivildiener des Jahres
Zivildiener des Jahres
© BMLRT / Christian Lendl

Im Rahmen der Preisverleihung im Museum für angewandte Kunst in Wien wurden am 5. Oktober 2020 die „Zivildiener des Jahres 2019“ ausgezeichnet. 

Für das Jahr 2019 wurden rund 100 Nominierungen aus ganz Österreich eingereicht. Die Jury wählte die Landessieger und aus dem Kreis der Landessieger den Bundessieger aus. „Die Beschreibungen der Zivildienst-Einrichtungen, warum ihre Kandidaten den Titel 'Zivildiener des Jahres' verdienen, sind wirklich ergreifend“, betonte Bundesministerin Elisabeth Köstinger.

Seit dem Jahr 2008 werden „Zivildiener des Jahres" ausgezeichnet. Ziel ist, jene Zivildiener vor den Vorhang zu holen, die besonderen Einsatz gezeigt haben. „Herzliche Gratulation an die Gewinner und an alle Nominierten. Jeder einzelne hätte den Titel 'Zivildiener des Jahres' verdient. Österreich kann sich auf seine Zivildiener verlassen!", so Köstinger.

Fotos zur Preisverleihung „Zivildiener des Jahres“ 

Der Bundessieger

Sebastian Weyrer hat während seines gesamten Zivildienstes im Heim St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern Innsbruck ein unerschöpfliches Maß an Geduld, Empathie und Wertschätzung an den Tag gelegt. Er war stets bemüht, den ihm anvertrauten Personen ein höheres Maß an Selbständigkeit zu ermöglichen und sie mit Kreativität zu Aktivitäten im Wohnheim zu motivieren. Dabei hat er mehr als ‚nur‘ seine Arbeit gemacht. Er hat sich den Menschen voll und ganz gewidmet und ist auf sie eingegangen.

Presseartikel „Sebastian Weyrer ist Zivildiener des Jahrs 2019“ 

Die Landessieger

Burgenland: Philip Lorenz war in der Dienststelle "Gesundheitsforum Burgenland Wohnhaus & Betreutes Wohnen" zur Unterstützung von Klienten und Betreuern eingesetzt. Vor allem sein respektvoller und empathischer Umgang mit den Bewohnern hat ihn ausgezeichnet.

Kärnten: Julian Brandstätter war in der Dienststelle "Altenwohn- und Pflegeheim Haus Gmünd" u.a. im Bereich Reinigung und auch in der körperlich anstrengenden Zentralwäscherei tätig. Er hat "sein Bestes und noch mehr gegeben" - mit Humor und Tatendrang.

Niederösterreich: Lukas Fahrngruber-Biernbaum wurde im Rahmen seiner Dienststelle "Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Land- und Forstwirtschaft, Abt. Landwirtschaftsförderung" einem landwirtschaftlichen Betrieb zugeteilt. Mit seiner besonnen und verlässlichen Art wurde er schon nach kurzer Zeit zum Ruhepol der vom Schicksal schwer getroffenen Familie.

Niederösterreich: Jonathan Zeilerbauer war in der Dienststelle "Pflegewohnhaus Casa Kirchberg/Rabenstein, Casa Leben im Alter gGmbH" in der Seniorenbetreuung eingesetzt. Mit großem Engagement bereicherte er den Bewohnern den Alltag. Privat in der Blasmusik tätig, scheute er sich auch nicht davor, die Trompete in der Casa auszupacken und aufzuspielen.

Oberösterreich: Bernhard Hirsch war in der Dienststelle "Pfarrcaritas Kindergarten Ried in der Riedmark" tätig. Er hat auch seine Fähigkeiten als Tischler eingesetzt und mit den Kindern gemeinsam eine "Gatschküche" im Garten gebaut.

Salzburg: Lukas Wechselberger war der Dienststelle "Seniorenwohnhaus Liefering" im Bereich Pflege und Seniorenhilfe zugewiesen. Durch sein hohes Maß an sozialer Kompetenz und seine fröhliche, offene Art haben ihn Bewohner und Betreuer schnell ins Herz geschlossen.

Steiermark: Matthias Legat hat in der Dienststelle "Lebenshilfe Hartberg – Wohnhaus 2 Neudau" u.a. mit Hilfsdiensten, Botengängen und Besorgungen unterstützt. Mit kreativen Freizeitideen oder auch DJ-Künsten hat er den Alltag der Bewohner verschönert.

Tirol: Sebastian Weyrer war in der Dienststelle "Heim St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern Innsbruck" tätig. Mit "unerschöpflicher Geduld, Einfühlungsvermögen und Besonnenheit" hat er den Bewohnern das größtmögliche Maß an Selbstständigkeit ermöglicht. Er ging auf jeden einzelnen Bewohner ein, kannte innerhalb kürzester Zeit ihre Gewohnheiten und Vorlieben.

Vorarlberg: Jonathan Denz half in der Dienststelle "Lebenshilfe Vorarlberg - Wohnhaus Hard" bei der Betreuung von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf wie auch bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. Sein fast "magisches Gespür" für die Menschen hat ihn ausgezeichnet.

Wien: Güney Kocamis war in der Dienststelle "Obdach Wurlitzergasse" tätig. Er hat so viel organisatorisches Talent, wie auch Empathie und Souveränität im Umgang mit den Nutzern gezeigt, wie es die Einrichtung noch nie so ausgeprägt bei einem ihrer Zivildiener erlebt hat.

Der Bundessieger wird im Rahmen einer Festveranstaltung im Oktober 2020 in Wien von Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger bekannt gegeben und ausgezeichnet werden.

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